Webdesigner werden
In den vergangenen Jahren hat sich einiges in der Webdesignerbranche getan. Hat man noch in den 90er Jahren auf Effekthascherei mit Animationen wie Flash gesetzt, wurde das Layout seit dem sogenannten Web 2.0 klarer und vor allem bunter. Ziel der Webdesigner, die das Web 2.0 favorisieren, ist es dem User einen schnellen Überblick über die Webseiten zu bieten. So wurden beispielsweise unübersehbar große Buttons und Hinweise mit poppigen Farben und Formen implementiert, um so den Web User durch den gesamten Internetauftritt zu führen.
Seit geraumer Zeit aber scheinen sich die Webdesigner wieder zurück auf die Anfänge von klaren Formen und Farben zu besinnen und so heißt es wohl „Back to the roots“. Hinzu kommt die Anforderung, dass es heutzutage nicht mehr reicht einen Webauftritt zu haben, sondern auch mit den entsprechenden Keys gefunden zu werden. Das heißt, dass der Webdesigner, der früher selbst entscheiden konnte was Design ist, sich nun mit SEO und SEM Spezialisten zusammen setzen muss und das Design mit den veränderten Anforderungen entwickeln muss. Dabei entsteht ein Mix aus den Web 2.0 Elementen, der Übersichtlichkeit eines klaren und dennoch edlen Designs und die perfekte Usability für das Erreichen des Gesamtziels (Webdesign/SEO/SEM).
Wenn ein Webdesigner diese neuen Einflüsse nicht in seine Arbeit mit einfließen lassen kann, wird er wohl bald nur Webdesign aus dem Jahre 2001 produzieren können.






